In Arbeit
Aktuell soll hier das Thema Dünnblechschweißen mit Stahl und Aluminium behandelt werden.
Wenn Sie sich fragen warum ich gerade dises Thema aufmache, hier eine kurze Erläuterung. Mittlerweile bin ich bei meinen Autos im Bereich der Nutzungsoptimierung angekommen. Denn ob für Reise oder Alltag, auch der 190er bietet hier noch Raum für Optimierung und Ergänzung. Ob zusätzlicher Diebstahlschutz, Sonnenschutz, Navi-Halterung, Fensterrollos. Sie sehen schon, wer möchte kann sich hier umfangreich austoben. Da es das was mir vorschwebt leider nicht zu kaufen gibt und es sich oftmals um filigranere Objekte im permanenten Sichtfeld handelt, war ich in den letzten Jahren intensiv auf der Suche nach geeigneter Schweißtechnik. Natürlich habe ich auch mit dem WIG-Schweißen angefangen. Hierbei muß ich aber eingestehen, dass mein Übungsumfang und meine praktischen Fertigkeiten hierbei noch sehr ausbaufähig sind. Wirklich überrascht und mehr als erfreut war ich daher als ich feststellen konnte, dass auch (zumindest) ein sehr billiges MIG/MAG - Gerät Ergebnisse abliefert mit denen viele der geplanten WIG-Aufgaben gelösen werden könnten.
Soviel zu meinem aktuellen Hintergrund zu dieser Thema. Aber zurück zum allgemeinen Interesse, denn ich vermute, dass der eine oder andere auch noch Schweißarbeiten am verbliebenen Dünnblech seines Schätzchens zu erledigen hat.
Was Sie hier sehen sind meine Schweißergebnisse und das bei Materialstärken von 0,7 mm in Stahl und Alu. Frei liegend, ohne Unterlage und ohne dabei Löcher einzubrennen, wie man auf dem Rückseitenfoto (links) erkennen kann. Natürlich ebenso beim Alu-Fallrohr. Aber auch 0,5 mm sind (selbst) für mich noch zuverlässig schweißbar. Über 1,5 mm Materialstärke stellt bei moderen IGBT-Geräten bekanntlich weder für den Schweißer noch für das Gerät nennenwerte Herausforderungen dar und gehen daher auch für mich problemlos.
CuSi3 Löten geht natürlich auch.
Und dies mit einem MIG/MAG - Gerät für weit unter 200 €.
Bis vor wenigen Jahren habe ich meine gelegentlichen Schweißarbeiten noch mit meinem über 30 Jahre alten Elektra Beckum „Profigerät“ erledigt. Ich hoffe das macht meine Begeisterung über die Ergebnisse verständlich. Hierbei sollte man die ungleichmäßige Raupenhöhe und-breite nicht zu stark bewerten, denn die ist in erster Linie meiner Unfähigkeit geschuldet nicht mit konstanter Geschwindigkeit und gleichbleibender Brennerhaltung schweißen zu können, Gelegenheitsschweißer eben. Bei einem ständig praktizierenden Schweißer sähe das - ohne Frage - wesentlich besser aus.
Theoretisch zu wissen wie es geht heißt ja bekanntlich nicht zwingend es auch praktisch hinzubekommen. Auch intensives Youtube - Studium bringt einen hier nur bedingt weiter.
Mehr zu oben erwähntem MIG/MAG Gerät gibt es in nächster Zukunft hier und jetzt bereits am Ende dieses Themenbereiches.
Denken Sie gerade über einen MIG/MAG Schweißgerätekauf nach? Dann könnten hier vielleicht noch einige für Sie interessante Gedanken warten (hier klicken).
(Kontakt)








